
Das für den kunstraum muenchen entwickelte Projekt "Reality State" kontrastiert das Genre des Bankräuberfilms mit der gegenwärtigen Situation an den Finanzmärkten. In einem dokufiktionalen Video und einer Mixed-Media-Installation wird der Frage nachgegangen, wie sich die ins Virtuelle ausgelagerten Transaktionen und Finanzströme in physisch erlebbare Phänomene übersetzen lassen.
bankleer sind Karin Kasböck und Christoph Maria Leitner . Für ihre Arbeiten, die sich kritisch mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen auseinandersetzen, entwickeln sie Installationen und Videos, die dokumentierte Performances und deren Settings aufgreifen, weiterentwickeln und verarbeiten. Zentrales Merkmal ihrer Praxis ist das Wechselspiel zwischen Dokumentation und Fiktion, von gesellschaftlicher Realität und künstlerischer Autonomie, Kunst und kunstfremden Kontexten.
Pressetext
KünstlerInnen: Karin Kasböck und Christoph Maria Leitner , bankleer