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.Im Rahmen einer Einzelausstellung zeigt die edith wahlandt galerie im Herbst 2010 zu Saisonbeginn Arbeiten von Bob Bonies (geb. 1937 in Den Haag). In der Nachfolge der "De Stijl-Gruppe" stehend, zählt Bonies seit den 1960er Jahren zu den wichtigsten Vertretern der konstruktiven Kunst in den Niederlanden. Reduktion, Klarheit und Ordnung bestimmen seinen Bildaufbau. So beschränkt er sich in seiner Malerei bis heute auf nur vier Farben (Rot, Blau, Gelb und Grün), die alleine der Definition und Wahrnehmung der Formen dienen und für verschiedene Ausdehnungsrichtungen in den Raum stehen. Reduktion beherrscht auch sein Formenrepertoire, das aus wenigen geometrischen Grundformen, vor allem dem Quadrat und Rechteck, in den letzten Jahren auch wieder dem Kreis bzw. Kreissegment besteht. Zugunsten einer einfachen und rational konstruierten Bildsprache verzichtet er in seinen zumeist mehrteiligen Arbeiten auf alles Emotionale und Subjektive.
Bob Bonies lotet das Potential seiner Variablen im Hinblick auf ihre Veränderbarkeit und Bewegung aus und erprobt die scheinbar unerschöpflichen Möglichkeiten eines sowohl spannungsreichen als auch harmonischen Zusammenspiels elementarer Formen und Farben. Indem er Synergien zwischen den Räumlichkeit suggerierenden Formen und dem realen Raum erzeugt, öffnet er den Bildraum zum Umraum und ermöglicht dem Betrachter Ausblicke - wie durch ein Fenster oder eine Tür - in eine andere Realität. "In diesem Sinne sehe ich mich auch als Konstrukteur des Raumes", so Bob Bonies .
(Pressetext)
Künstler Bob Bonies