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.Carlos Garaicoa (geb. 1967 in Havanna, Kuba) ist einer der einflussreichsten, politisch engagierten Künstler Kubas und wird erstmals mit einer Einzelausstellung in Deutschland gezeigt. Aufgewachsen in Havanna entwickelt er Ideen und Konzepte in unmittelbarer Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum seiner Heimatstadt. In schwarz-weiß Fotografien, die Fragmente zerstörter und unvollendeter Architektur zeigen, zeichnet Garaicoa mit gespannten Fäden oder Gravuren Visionen von Architektur. Er greift ein in den Verfall kolonialer Prachtfassaden und sozialistischer Bauten, rekonstruiert, lässt aus Ruinen Neues entstehen. Zu Open Art zeigen wir neben Fotoarbeiten Architekturmodelle, die in Bezug zur Geschichte Europas und Münchens entstanden sind. Eine Lithographie der Pfarrkirche in der Au wandelt Garaicoa in eine dreidimensionale Papierskulptur. Die historische Fassade wird aufgeklappt und mit schwarzem Karton erweitert, abstrakte Formen begegnen klassizistischen Vorstellungen. Er arbeitet mit ästhetischen Brüchen, um etablierte politische und soziale Ordnungen aufzubrechen.
(Pressetext)
Künstler Carlos Garaicoa