Herlinde Koelbl arbeitet ab 1976 als Fotografin. In den 1980er Jahren entwickelt sie eigene Projekte, in deren Fokus Menschen, Macht, Autorität und tabuisierte Themen stehen. Der künstlerische Durchbruch gelingt Koelbl mit der Langzeitstudie Spuren der Macht, in der sie zwischen 1991 und 1998 Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft mit der Kamera begleitet. Daneben entstehen Gesellschaftsporträts und fotografische Zyklen, darunter "Das deutsche Wohnzimmer, Sein und Schein, Jüdische Porträts, Männer, Starke Frauen, Beziehungen, Haare" sowie mehrere Dokumentarfilme und Videoinstallationen. Die Galerie Rieder zeigt eine Auswahl ihres umfangreichen Schaffens. Das Münchner Stadtmuseum würdigt Herlinde Koelbl ab 10. Dezember mit einer Retrospektive.
(Pressetext)
Künstler Herlinde Koelbl