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HOT SPOT

Künstler: Philipp Morlock, Paul Schwer, Friedemann Flöther, Alex Güdel

Ausstellung: 16.09.2010 - 06.11.2010

Veranstalter: Galerie ABTArt
Galerie ABTArt bei art-report

Stadt: Stuttgart
Homepage: Galerie ABTArt




Welche Ausstellungen in Stuttgart am Start sind, können Sie hier übersehen, What`s on mit Bildern oder ohne Bilder


.Mit der jetzigen Schau HOT SPOT wurde eine Ausstellung konzipiert, die vier unter-schiedliche künstlerische Positionen in den Focus stellt.

Zu den Künstlern:

Friedemann Flöther (*1972) brillierte Anfang des Jahres mit seiner Debütausstellung an der Stuttgarter Kunstakademie. Als ausgebildeter Steinmetz studierte er Bildhauerei bei den Werner Pokorny, Micha Ullmann und Udo Koch. Er setzt auf Irritation und Wiedererkennungswerte und spielt mit den Assoziationen, die seine Werke auslösen. Das Einhorn steht als das edelste aller Fabelwesen für das Gute, doch stößt es unvermittelt und temperamentvoll sein Horn in die Galeriewand… zerschossene Sheriffsterne fügen sich zu einer Wandinstallation… die Skulptur Der Kuss der stärksten Männer der Welt, Batman und Superman zeigt sie in inniger Umarmung.

Der Schweizer Alex Güdel (*1964) war Schüler von Friedensreich Hundertwasser und debütierte 2008 mit einer Einzelausstellung sowie den Kunstmessen art KARLSRUHE und Art Fair.21 Köln bei ABTART. Er ist ein auffälliger und universeller Künstler, seine Malerei unorthodox. Die Bilder sind meist groß im Format und reich an Inhalt. Sein Stil ist ein Mix aus unterschiedlichen Techniken, der Bildaufbau häufig collageartig. Die Bildträger stellt Alex Güdel selbst her, wobei ebenfalls seine Kreativität offenbar wird, weil er auch hierbei vom allgemein Gängigen abweicht. Der Künstler erreicht immer wieder, dass die Betrachtenden beim Anblick seiner Werke die gewohnte Sichtweise verlassen müssen. Sein Spiel mit konkreten und abstrakten Elementen ist raffiniert und souverän.

Philipp Morlocks (*1974) Interesse im Studium galt der Bildhauerei an der Karlsruher Kunstakademie bei Andreas Slominski und Harald Klingelhöller, dessen Meisterschüler er wurde. Sein Themenbereich ist polymorph. Er hat ein ausgeprägtes Temperament für Material, das stets gleichberechtigt und im Einklang mit dem Sinngehalt ist. Im Großen wie im Kleinen ist es die außergewöhnliche Formvielfalt, die Philipp Morlock zu verbinden versteht. Seine Wandermönche, die innehalten, seine Polemiker – ausrangierte, farbige Mopedtanks – oder seine Einstiegshilfen – Treppenanlagen aus Stahl, die zur Aussicht einladen – sind Irritationsverweise. Sein EinRaumHaus c/o Stuttgart ist begehbare Skulptur im Tiefhof der Galerie des Außenbereiches und ein Ort der Begegnungen der besonderen Art. Eine Ausstellung in der Ausstellung.

Paul Schwer (*1951) studierte Medizin, arbeitete parallel dazu an der Kunstakademie Düsseldorf als Arzt in der Jugendpsychiatrie und war Meisterschüler von Erwin Heerich. Seit 2007 unterrichtet er als Gastdozent an der Kunstakademie Münster. 2009 erhielt er das Stipendium Kunstfonds. Er wird von namhaften Galerien in Deutschland vertreten (Bugdahn Kaimer, Holtmann und Pfefferle). Mit den Grundelementen der Malerei wie Farbe und Licht und der Erweiterung des Bildträgers ins Dreidimensionale entstehen orts- und raumbezogene Installationen. Wie Pinselstriche werden dem Besucher im Eingangsbereich Leuchtstoffröhren entgegenragen, die Wandelemente durchstoßen und in bedrohliche Schieflagen versetzen sowie den Betrachter mit Farbe umhüllen. Das Billboardpainting, eine Neoninstallation von 6 x 4 Meter setzt im Galeriegarten die Inszenierung mit Licht und Farbe fort.

(Pressetext)


Künstler Friedemann Flöther - Alex Güdel - Philipp Morlock - Paul Schwer