Der Einfluss der Subkultur, der in Verbindung mit Jakub Hoeks Arbeiten oft festgestellt wird, findet sich nicht in seiner Themenwahl oder seinen Ausdrucksmitteln, sondern vielmehr in der Art wie er diese einsetzt. So arbeitet Hoek mit einer ganz eigenen Technik, die tradierte Maltechniken untergrabt. Bedeutet Malerei für gewöhnlich, dass der Künstler durch seinen personlichen Pinselstrich und die ihm eigene Bildsprache mit dem Betrachter kommuniziert, so verzichtet Jakub Hoek durch den unpersönlichen Einsatz von ausgeschnittenen Schablonen ganz bewusst auf diese Möglichkeit. Die Bilder selbst befinden sich oft am Rand der Installation, sind in die Ecken der Galerie abgeschoben, stehen an der Wand oder liegen verlassen auf dem Boden. Auch wenn ihr Ursprung in der traditionellen Malerei liegt, zeigen diese Arbeiten nicht mehr eine in Auflösung begriffene Welt, sie sind vielmehr ihre Natur gewordene Verkörperung. Karel Cisar, Dozent fur Asthetik und Kunsttheorie an der Akademie fur Kunst, Architektur und Design in Prag
Pressetext
KünstlerInnen: Jakub Hosek