.„Ich bin jetzt soweit, dass ich es laut sage: moderne Kunst ist Blödsinn. Ich habe damit nichts zu tun, ich bin kein moderner Künstler, ich bin Klassiker! Kunst ist nicht modern, sondern immer!“ Übermütig verspottet er die Dogmen und Mythen der Moderne, voran den Fortschritts- und Zukunftsglauben. Scharfsinnig diagnostiziert er, dass das utopische Bedürfnis Flucht vor den unerledigten Aufgaben der Vergangenheit sei. Zukunft, heißt es in einem unveröffentlichten Statement, gebe es im Grunde nicht, umso mächtiger aber sei die Vergangenheit. Wenn ich, Johannes Grützke , in die Zukunft sehe, so sehe ich gar keine Zukunft, sondern sehe Vergangenheit. Warum? Weil Zukunft unsichtbar ist, weil nicht existent, Vergangenheit dagegen sichtbar, denkbar, fassbar, greifbar, fühlbar ist, weil existent.“ Aus: Johannes Grützke , Malen ist Denken
(Pressetext)
Künstler Johannes Grützke