Bookmark and Share

Kontakt / Anfrage

Sprachen

SCHUMACHER - AFRIKA: DIE BILDER SCHUMACHERS IM DIALOG MIT MONUMENTALSKULPTUREN AUS DEM NIGER-DELTA

Künstler: Emil Schumacher

Ausstellung: 25.09.2011 - 03.03.2012

Veranstalter: Emil Schumacher Museum
Emil Schumacher Museum bei art-report

Stadt: Hagen
Homepage: Emil Schumacher Museum

SCHUMACHER - AFRIKA: DIE BILDER SCHUMACHERS IM DIALOG MIT MONUMENTALSKULPTUREN AUS DEM NIGER-DELTA




Das Emil Schumacher Museum in Zusammenarbeit mit den Kuratoren Nina und Henrikus Simonis freut sich, die neue Sonderausstellung SCHUMACHER-AFRIKA anzukündigen.

Unter dem Titel „SCHUMACHER-AFRIKA – Die Bilder Schumachers im Dialog mit Monumentalskulpturen aus dem Niger-Delta“ konfrontieren wir die abstrakt-expressionistische Malerei Schumachers mit den ausdrucksstarken Skulpturen der Igbo, Urhobo und Ijo.

Emil Schumacher hat die Kunst Afrikas bewundert und geliebt. Obwohl er kein Sammler im eigentlichen Sinne war, hat er immer afrikanische Kunstwerke um sich gehabt und mit diesen gelebt. In seinem Atelier wie in seinem gesamten Haus umgaben ihn afrikanische Masken und Figuren. Nicht ausgesprochen elegante Schöpfungen, sondern das archaische, kantige Afrika interessierte den Künstler.

Diese Beobachtung ist die Grundidee der Ausstellung, die auf verblüffende ästhetische Parallelen in den Bildwelten Schumachers und den Skulpturen dreier Völker Westafrikas hinweisen will, ohne jedoch einen unmittelbaren Zusammenhang zu konstruieren. Der Dialog der Werke in der Ausstellung „SCHUMACHER-AFRIKA“ entsteht vor dem Hintergrund vollständiger Autonomie der Werke Schumachers wie auch der anonymen afrikanischen Künstler.

Die Ausstellung findet zudem an einem wichtigen Ort für die europäische Wahrnehmung afrikanischer Kunst statt. In Hagen zeigte Karl Ernst Osthaus, der Gründer des Folkwang-Museums (heute in Essen), als erster Museumsdirektor vor über 100 Jahren afrikanische Kunstwerke nicht als volkskundliche Artefakte, sondern allein wegen ihrer Bedeutung als Kunstwerke. Seit August 2009 bilden das neu errichtete Emil Schumacher Museum und das Osthaus Museum Hagen mit dessen historischem Altbau, dem ersten Kunstmuseum, das Afrikanische Kunst in Europa präsentierte, gemeinsam das Hagener Kunstquartier.

Die Ausstellung wird am 25. September im Oberlichtsaal des Emil Schumacher Museums in Hagen eröffnet und wird hier bis zum 3. März 2012 gezeigt.
 

Pressetext


KünstlerInnen: Emil Schumacher