Kuratiert von Sara Stehr und Elke Gruhn
Werken zeitgenössischer Kunst wird vom Publikum, Kuratoren und Kritikern oft eine poetische Qualität zugeschrieben. Die Gruppenausstellung versucht diese qualitative Zuschreibung anhand einer Auswahl an Werken von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern greifbar zu machen. Das Poetische wird als Ausdruck im eingangs beschriebenen Kontext undefiniert verwendet, ist jedoch zumeist mit Atmosphäre, Stille oder Harmonie assoziiert, mit Eigenschaften also, die für die Auswahl der Werke Anhaltspunkte geben. Der Titel der Ausstellung zielt auf die Frage, ob der Begriff des Poetischen eine Lücke füllt, den der moderne Abschied von der ursprünglichen ästhetischen Zentralkategorie des Schönen im Sprechen über Kunst aufgerissen hat und inwieweit er über diesen hinausgeht.
Pressetext
KünstlerInnen: Awst & Walther , Fides Becker , Il-Jin Atem, Choi & Becker-Schmitz, Anita Di Bianco , Zilvinas Kempinas , Jan Mancuska , Neil McNally, Christine Mederer, Emilie Pitoiset , Sophia Pompéry , Markus Walenzyk