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Straßen und Gesichter 1918-1933

Künstler: Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz, Karl Hubbuch, Jeanne Mammen, Heinrich Ehmsen, Rudolf Schlichter, Richard Ziegler, Gertrude Sandmann

Ausstellung: 09.03.2012 - 04.06.2012

Veranstalter: Berlinische Galerie
Berlinische Galerie bei art-report

Stadt: Berlin
Homepage: Berlinische Galerie


Ines Wetzel, Selbstbildnis, 1930 Otto Möller: Straßenlärm, 1920 © Christoph Möller, Diessen / Ammersee



Die Kunst der Weimarer Republik bildet einen Schwerpunkt der Sammlung der Berlinischen Galerie, insbesondere im Bereich der Grafik. Als Zeitzeugen dokumentierten und kommentierten Künstler mit spitzem Stift die politischen Kämpfe und gesellschaftlichen Veränderungen jener Jahre, in denen Berlin nach Weltkrieg und Revolution zur schillernden Großstadt des Vergnügens aufstieg. Nicht ohne Anteilnahme entdeckten Zeichner die tiefen Linien, die der Kampf ums Dasein in die Gesichter der Menschen eingrub, die auf dem Boulevard, an der Bar, im schummrigen Tanzsaal einer Arbeiterkneipe nach dem Glück jagten.
Die Ausstellung mit etwa 60 Arbeiten aus eigenen Beständen, ergänzt um einige Leihgaben, zeigt Blätter unter anderem von Max Beckmann , Chas-Laborde, Otto Dix , Dolbin, Heinrich Ehmsen , Lilo Friedlaender, Rudolf Großmann, George Grosz , Karl Holtz, Karl Hubbuch , Jeanne Mammen , Gertrude Sandmann , Rudolf Schlichter , Gerd Wollheim und Richard Ziegler . Ihre Zeichenkunst prägt bis heute unser Bild dieser Epoche: zwischen expressionistischer Großstadtdämonie und sachlichem Tempo, zwischen Bejahung der Moderne und dem Schatten der Diktatur, zwischen Aufruhr und Aufmarsch.

Pressetext


KünstlerInnen:   Max Beckmann , Chas-Laborde, Otto Dix , Dolbin, Heinrich Ehmsen , Lilo Friedlaender, Rudolf Großmann, George Grosz , Karl Holtz, Karl Hubbuch , Jeanne Mammen , Gertrude Sandmann , Rudolf Schlichter , Gerd Wollheim, Richard Ziegler , Ines Wetzel