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Er hat zeitgenössische Kunst, ihre Produzenten und Sammler mit der Muttermilch aufgesogen. Schließlich ist Matthias Jahn,26, der Sohn von Fred Jahn, seit vielen Jahrzehnten ein Urgestein im deutschen und internationalen Kunstbetrieb. Die Größen der Zeit gaben sich bei den Jahns quasi die Klinke in die Hand. Aber der Filius hatte sich nun einmal in den Kopf gesetzt, die Produktion zeitgenössischer Kunst nicht nur als Zuschauer in Augenschein zu nehmen, sondern es selbst auszuprobieren. Nach seinem Schulabschluss im Jahre 2002 und einem einjährigen Praktikum in den Radier- und Photo-Werkstätten der Akademie der bildenden Künste in München beschloss Matthias Jahn sich dort für ein Studium zu bewerben. Karl Imhof war sein erster Professor, nach dessen Ruhestand landete er in der Klasse von Günther Förg. Zwei Jahren hat die Erkenntnis gekostet, dass Malen doch nicht seine wahre Berufung ist. „Die Zeit war keineswegs verschwendet“, ist Matthias Jahn fest überzeugt, „ich habe wahnsinnig viel gelernt, vor allem aber viele junge Talente auf Augenhöhe kennen und schätzen gelernt, mit vielen bin ich noch heute eng befreundet“. Die Basis für eine erfolgreiche Galeristenkarriere war gelegt. Seine wahre Profession hat Matthias Jahn seit Herbst 2008 gefunden. Ein paar Freunde hatten ihm geholfen, die Lagerräume der Galerie Fred Jahn Galerie in der Münchener Baaderstr. 56b innerhalb weniger Monate in eine großzügige Ausstellungsfläche zu verwandeln. Im Oktober 2008 war es dann soweit: In der ersten Ausstellung präsentierte der frisch gebackene Galerist neue Werke seiner jungen Künstlerfreunde Michael Biber, Ioan Grosu und Matthias Lehrberger. Es wurde ein durchschlagender Erfolg: Die Resonanz in der Münchener Kunstszene war überwältigend und die Ausstellung nahezu ausverkauft. „Dazu hat sicherlich der Bonus durch meinen Vaters mit beigetragen“, gesteht Jahn gerne ein. Dieser engere Kreis bildet auch heute noch den Kern seiner Künstlerliste. Seitdem haben die ebenfalls in München lebende Scully-Schülerin und Malerin Hedwig Eberle und der Kölner Bildhauer Mirko Tschauner das Galerieprogramm abgerundet. Seine neueste Entdeckung stellte Jahn im Herbst letzten Jahres vor: den Kölner Maler und Bildhauer Lutz Driessen. Das gerade begonnene Jahr 2010 soll das erste Jahr professioneller Galeriearbeit mit sechs bis acht Vernissagen im Jahr werden. Den Reigen eröffnet Matthias Lehrberger am 21. Januar, der von Anfang an zum inneren Zirkel im Netzwerk von Matthias Jahn gezählt hat. Der Galerist will sein Programm und seine Künstlerliste vorwiegend um Künstler seiner Generation umsichtig ausbauen. Wobei es ihm wichtig ist, dass sie eine eingeschworene Gemeinschaft bleiben. Künstler der Galerie bzw der Sammlung
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![]() room view KontaktinfosGalerie Galerie Jahn BaaderstraßeBaaderstr 56 80469 München (DE)
Öffnungszeiten: Tu-Fr 14-18h What's OnGeorg Fuchssteiner, Marcel Ralle02/02/2012 - 03/03/2012Georg Fuchssteiner Marcel Ralle Galerie Jahn Baaderstraße München ![]() room view |
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