Sprachen

Tipp des Monats

Liam Gillick, 6000 €
“Weekday in Sochaux”, 2006, Wandobjekte aus eloxiertem Aluminuim in vier Farbvarianten, 70 mal 70 mal 6 cm, Auflage 8 je Farbvariante, je 6.000 Euro, Edition Schellmann, München

Liam Gillick’s Standing änderte sich schlagartig mit Soloshows in der Kunsthalle Zürich und im Kunstzentrum Witte de With in Rotterdam - jeweils von Januar bis März 2008. Es folge der der dritte Teil einer Retrospektive des seit der 53. Biennale Venedig in aller Munde befindlichen Briten. Noch sind die Preise für seine Werke erschwinglich. Das dürfte sich in den nächsten Jahre ändern. Zu seinen Galerien zählen Esther Schipper, Eva Presenhuber und Corvi Mora, Schellmann als Editeur..

Profil:

Mitten im Raum steht eine Stellwand, dahinter liegen eine gelbe Matte und Bücher. Rote und Gelbe transparente Platten sind eingefügt in ein horizontales Raster aus Aluminiumprofilen. Die Wand besteht aus zwei Schichten. Man fühlt sich an Design oder Minimalart erinnert. „Discussionisland“ heißt die Arbeit des englischen Künstlers Liam Gillick. Ein andere ist als „Think Tank“ betitelt. Zwei rechteckige offene Boxen sind aneinander gefügt, drei Seiten bestehen aus transparentem braunen Plexiglas, die vierte aus Milchglas. Andere Skulpturen aus den gleichen Materialien tauchen in Ausstellungen als „Platform“ auf. Die Titel formen allmählich zusammen einen zeitgemäßen Plot über Begriffe der Kommunikationstheorie. Dahinter verbirgt sich tatsächlich ein Drehbuch mit dem Titel „DISCUSSIONISLAND: BIG CONFERENCE CENTER“. Wie die Begriffe schon verraten dreht sich das Interesse Gillicks um räumliche, architektonische und gesellschaftliche Themen. Seine Skulpturen sollen immer ‚nutzbar’ und ortsspezifisch sein. So ähnlich sich die Installationen in aller Welt sind, immer greift der Künstler auf vor Ort erhältliche Materialien im Baumarkt zurück. Die Skulpturen sind Teil der Versuche, Netzwerke zu konstruieren, sei es zwischen den Figuren seiner Bücher oder zwischen den Besuchern einer seiner Ausstellungen. Liam Gillick (*1964 in Aylesbury) lebt in London und New York

 

Die Aufmerksamkeit für Liam Gillick ist stark gestiegen

Liste aller bisherigen Tipps des Monats

Lili Reynaud Dewar: Fotokunst für 1500 Euro September, 2017
Franz Erhard Walther Juli, 2017
Flaka Haliti: Plakatserie für 200 Euro Juni, 2017
Wolfgang Tillmans: 274 Euro or 1500 Pound Sterling Februar, 2017
Tomás Saraceno: Edition for 865 Euro April, 2016
Frauke Dannert: Fotografie für 320 € Februar, 2016
Marina Abramovic: Vinyl-Edition for 360 € Januar, 2016
Video-Still von Anne Imhof, sold out Dezember, 2015
Camille Henrot: 2. Chance August, 2015
Sturtevant's Duchamp Triptych, sold out Mai, 2015
Prägedruck von Uecker - vergriffen Februar, 2015
Edition von Roni Horn für 49 Euro November, 2014
Dyptic by Camille Henrot: Sold out Oktober, 2014
Fotografie von Candida Höfer Mai, 2014
Editionen von Julie Mehretu + Jorinde Voigt: Sold out Dezember, 2013
Trockels Komos für 1140 Euro: Sold out März, 2013
Jorinde Voigt: Views on Views on Decameron - Sold out Februar, 2013
Ed Atkins: Jahresgabe, vergriffen Dezember, 2012
Akkordeonspieler von J. Hartmann Juli, 2012
Ilya Kabakov für 1200 Euro April, 2012
John Baldessari für 350 Euro März, 2012
Erik Bulatov: Jubilar im Sonderangebot Februar, 2012
Matthew Brannon, Putting Words In Your Mouth, 2011 Januar, 2012
Lori Hersberger / Ghost Rider November, 2011
Isaac Julien's Diptychon, 2000 Euro September, 2011
Siebdruck von Heinz Mack für 1.750 Euro August, 2011
T-Shirt von Tobias Rehberger Juli, 2011
TRISHA DONNELLY - The Dashiell Delay Mai, 2011
Société Réaliste: Email-Schild für 450 Euro Februar, 2011
Matthias Beckmann, Hamburger..., 200 Euro Januar, 2011
20 Jahre Texte zur Kunst: Noch erhältliche Editionen November, 2010
Jürgen Klauke: Neue Edition für 1400 € Oktober, 2010
Karin Sander, Bodyscan für 5000 € Juli, 2010
Iza Genzken: Mona Lisa Juni, 2010
Sigmar Polke: unter 2000 Euro Mai, 2010
Katharina Gaenssler: Fotomuseum März, 2010
Ed Ruscha: L'Orizon Cimérique Februar, 2010
artfonds21 Januar, 2010
Kostbares Hemd zum Sonderpreis Dezember, 2009
Victor Alimpiev: 300 € November, 2009
Anja Schrey Oktober, 2009
Beuys zu fairen Preisen August, 2009
Liam Gillick, 6000 € Juli, 2009
Jorge Pardo "Untitled", 650 € Juni, 2009
Elke Krystufek, YOGA, 2005 Mai, 2009