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Bonner Kunstverein

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Profil

Die besondere Qualität des Bonner Kunstvereins wird durch die Verbindung der Förderung der lokalen und regionalen Szene und der Rolle eines Vorreiters im internationalen Kontext charakterisiert. Um diese Rolle weiterhin wahrnehmen zu können und um als Ort des Sehens und des Dialoges auch für die kommenden Jahre tragfähig zu bleiben, mussten die Räume des Kunstvereins einer längst überfälligen Sanierung unterzogen werden.

1985/86 haben die Architekten Haus Rucker & Co (heute Ortner Baukunst) den Komplex der ehemaligen Blumenhalle zum heutigen Kunstverein umgebaut. Auf Empfehlung der damaligen Planer hat der Bonner Kunstverein im vergangenen Jahr das junge Architektenteam rheinflügel baukunst, Düsseldorf, mit der Planung der Instandsetzung beauftragt. Die rheinflügel-Architekten Karsten Weber und Marie-Céline Schäfer waren bereits mehrfach bei der Neugestaltung von Räumen für die Kunst aktiv (u.a. für den Kunstverein in Düsseldorf, die Kunsthalle in Düsseldorf (2002) und das Museum Folkwang in Essen (2004).

Im Frühling des Jahres 2004 hat der Bonner Kunstverein erfolgreich eine Benefiz-Auktion zugunsten der Renovierung organisiert. Über 60 international bekannte Künstler haben ein Werk gespendet, und das Auktionshaus Christie´s hat die Auktion ehrenamtlich durchgeführt. Dabei sind rund 100.000 EUR als erster finanzieller Grundstein zusammen gekommen.

Bei der Renovierung ging es in erster Linie um die Beseitigung zahlreicher altersbedingter Abnutzungserscheinungen. Zudem wurde mit der Renovierung eine Optimierung der Raumverhältnisse realisiert. Zum einen geht es um einen besseren Umgang mit bestehenden Räumen zu Gunsten der künstlerischen und kuratorischen Arbeit. Zum anderen geht es um mehr Besucherfreundlichkeit.

Ausstellungshalle:
Nach zwanzig Jahren Spielzeit waren die Wände durch den wechselnden Ausstellungsbetrieb abgenutzt. Die flexiblen Wände waren bei weitem nicht mehr so beweglich, wie sie es einst waren. Der Arbeitsaufwand und somit die Kosten bei Ausstellungsaufbauten waren dadurch unverhältnismäßig hoch.
Realisiert wurde eine leicht wechselbare und zugleich kostenfreundliche, praktikable Ausstellungsarchitektur, die gleichzeitig die bestehenden Gegebenheiten (Ausstellungen junger Kunst, begrenztes Budget) berücksichtigt. Die nun realisierte Gliederung erleichtert die künstlerische und kuratorische Praxis im Bonner Kunstverein: Die Ausstellungshalle hat einen Einbau (Kubus) erhalten. Dieser gliedert die Halle in einen kleineren und einen größeren Raum. Daneben können in Zukunft einige flexible Wandelelemente zum Einsatz kommen, die den Raum zusätzlich variieren können. Der Hallencharakter bleibt bestehen.






 

Kontaktinfos

Bonner Kunstverein
Hochstadenring 22, am August-Macke-Platz
53119 Bonn (Deutschland)

Tel: +49 228 693936
Fax: +49 228 695589
kontakt@bonner-kunstverein.de
www.bonner-kunstverein.de

Öffnungszeiten:
Tu-Su 11-17h, Tu -19h

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