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ProfilMission Statement Das MUMOK hat die Zielsetzung, die seit Gründung des Museums des 20. Jahrhunderts angelegte Sammlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts nach aktuellsten wissenschaftlichen und museologischen Erkenntnissen und Methoden zu bewahren, auszubauen, zu erforschen und der Öffentlichkeit zu vermitteln. Das Museum ist Sammlungsort, Archiv, Forschungsstätte und Ausstellungsraum. Ein wesentliches Anliegen ist die Auseinandersetzung mit der Kunst der Gegenwart. Daher ist das Museum auch Veranstaltungsort für Events und Diskussionen mit dem Ziel, das Verständnis für die neue und experimentelle Kunst im Zusammenhang mit der Vermittlung kunsthistorischer und kunsttheoretischer Entwicklungen zu fördern. Dieser Geschichte und Gegenwart verknüpfende museologische, wissenschaftliche und bildungspolitische Auftrag verpflichtet das MUMOK, sich umfassend mit der Sammlung, Erforschung und Vermittlung internationaler Kunst der Moderne, der jüngeren Vergangenheit sowie der Gegenwart zu befassen. Mit seinen Sammlungsschwerpunkten Pop-Art und Fotorealismus aus der Österreichischen Ludwig Stiftung, Fluxus und Nouveau Realisme aus der Sammlung Hahn und dem Wiener Aktionismus verbindet das MUMOK in einzigartiger Weise Höhepunkte gesellschafts- und realitätsbezogener sowie performativer Kunst des 20. Jahrhunderts. Das MUMOK vermittelt die Gesellschaftsrelevanz des Mediums Kunst, indem es die Veränderungen des Kunstverständnisses und die dafür maßgeblichen historischen und aktuellen Gründe erkennbar macht. Im Rahmen seines Gegenwartsbezuges nimmt das Museum Stellung zum gesellschaftspolitischen Diskurs und wendet sich gegen Tendenzen, die eine freie Entwicklung der Kunst und des kulturpolitischen Klimas in Frage stellen. Architektur Von außen erscheint das Gebäude als dunkler, geschlossener Block, das gekrümmte Dach an den Ecken weit nach unten gezogen. Monolithisch in anthrazitgrauer Basaltlava an Fassaden und Dachflächen ist der Baukörper deutlich vom angrenzenden Niveau abgesetzt und vermittelt den Eindruck aus der Tiefe aufzutauchen. Große zusammenhängende Raumeinheiten gewährleisten im Inneren ein Maximum an Flexibilität. Eine 10 Meter breite Freitreppe führt zur Eingangsebene 4 Meter über dem Hofniveau. Im Inneren teilt eine von oben belichtete Halle das Museum über alle Geschoße in zwei unterschiedlich proportionierte Raumgruppen. Die Eingangsebene befindet sich höhenmäßig in der Mitte des Gebäudes. Zwei Hauptausstellungsebenen liegen darüber, zwei darunter, ein weiteres Untergeschoß wird für Depots und Haustechnik genutzt. Auf der einen Seite der Erschließungshalle 5 finden sich übereinander gestapelt ca. 700 m² große und 5 Meter hohe stützenfreie Ausstellungsebenen, die flexibel unterteilbar sind, auf der anderen Seite intimere 'Kabinette', 3,50 m hoch und je 250 m² groß. Dazwischen liegen, frei in die 35 Meter hohe Halle gestellt, die Personenliftgruppe und der Lastenlift. Stege verbinden die unterschiedlichen Ebenen. Direkt am Foyer befinden sich die erste große Ausstellungsebene, der Shop und - im Zwischengeschoß am Übergang zum Altbau (Spange) - das Café. Der separat bespielbare Veranstaltungsbereich liegt unter der Freitreppe. Die Büros der Verwaltung wurden im angrenzenden, über die Spange erreichbaren Altbautrakt eingerichtet. Die Anlieferung und Werkstätten sind im Ovaltrakt untergebracht und mit einem unterirdischen Tunnel an den Neubau angeschlossen. Die Museumsräume beschränken sich in ihrer architektonischen Ausformung auf großzügige Reduktion. Ein differenziertes und flexibles Kunstlichtsystem schafft optimale Präsentationsbedingungen. Über eine große Aussparung in der gekrümmten Decke erhält der oberste Ausstellungsraum auch Tageslicht. Die übrigen schlitzartigen Öffnungen sowie das Panoramafenster im obersten Geschoß dienen als Ausblicke und zur Orientierung. Verwendete Materialien:
Künstler der Galerie bzw der Sammlung |
KontaktinfosMuseum Moderner Kunst - Stiftung Ludwig - MUMOKMuseumsplatz 1 1070 Wien (Österreich)
Öffnungszeiten: daily 10-18h, Th -21h What's On |
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