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Museum für Konkrete Kunst

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Profil

Das Museum für Konkrete Kunst widmet sich ausschließlich der Konkreten Kunst, was in dieser Spezialisierung einzigartig in Deutschland ist. Den Grundstock der Sammlung bildete der Ankauf der privaten Kunstsammlung von Eugen Gomringer, der zu den zentralen Vertretern der Konkreten Poesie gehört. Er arbeitete unter anderem als Sekretär von Max Bill an der Ulmer Hochschule für Gestaltung und unterhielt darüber hinaus enge persönliche Kontakte zu den wichtigsten Konkreten Künstlern. 1980 beschloss er, seine umfangreiche Sammlung konstruktiver und Konkreter Kunst geschlossen zu verkaufen. Der Kontakt nach Ingolstadt kam über die Vermittlung von Herbert Geier zustande, der damals in Ingolstadt eine international renommierte Siebdruckwerkstatt betrieb, in der unter anderem Josef Albers , Anton Stankowski und Victor Vasarely Arbeiten drucken ließen.

Zum damaligen Zeitpunkt besaß Ingolstadt mit dem Bayerischen Armeemuseum, dem Stadtmuseum sowie dem Deutschen Medizinhistorischen Museum bereits einige bedeutende Museen. Die Stadt erkannte die einmalige Chance, durch den Aufbau einer Sammlung, die sich auf eine bestimmte Richtung der Kunst des 20. Jahrhunderts konzentrierte, einen weiteren Akzent zu setzen und einen besonderen Platz in der deutschen Museumslandschaft einzunehmen. Der Ankauf konnte durch die großzügige Unterstützung von Industrie und Handwerk sowie durch zahlreiche Spenden der Ingolstädter Bürgerschaft realisiert werden. 1992 wurde das Museum für Konkrete Kunst in seinen heutigen Räumen in einem ehemaligen Kasernengebäude aus dem 18. Jahrhundert eröffnet. Die architektonische Gestaltung der Münchner Architekten Claus und Forster wurde 1993 mit dem Preis des Bundes Deutscher Architekten ausgezeichnet.

Während der Bemühungen um den Erwerb der Sammlung sowie um den Bau eines eigenen Museums war die besondere Nähe zum Design ein wichtiges, oft wiederholtes Argument, das die Ansiedlung eines Museums Konkreter Kunst in einer Industrie- und Automobilstadt wie Ingolstadt besonders sinnvoll erscheinen lässt. Dieses enge Verhältnis von Konkreter Kunst und Design spiegelt sich auch im Programm des Hauses wider, das neben der Konkreten Kunst auch Aspekte der angewandten Kunst in regelmäßigen Ausstellungen beleuchtet.



Künstler der Galerie bzw der Sammlung

Josef Albers  Josef Albers freereport  
Jean Arp    
Frank Badur    
Willi Baumeister    
Max Bill  Max Bill freereport  
Hartmut Böhm    
Erich Buchholz    
Antonio Calderara    
Max Cole  Max Cole freereport  
Gianni Colombo  Gianni Colombo freereport  
Carlos Cruz-Diez    
Gene Davis    
Herman de Vries    
Ad Dekkers    
Walter Dexel    
Inge Dick    
Piero Dorazio    
Leo Erb    
Ulrich Erben    
Bruno Erdmann    
Günter Fruhtrunk    
Heinz Gappmayr    
Rupprecht Geiger  Rupprecht Geiger freereport  
Ernst Geitlinger    
Raimund Girke    
Roland Goeschl    
Kuno Gonschior    
Camille Graeser    
Alan Green    
Jon Groom    
Edgar Gutbub    
Erwin Heerich    
Heinrich Heidersberger    
Ewerdt Hilgemann    
Oskar Holweck    
Gottfried Honegger    
Raimer Jochims    
Attila Kovács    
Camill Leberer    
Walter Leblanc    
Richard Paul Lohse    
Adolf Luther    
Joseph Marioni    
Lienhard von Monkiewitsch    
Marcello Morandini    
François Morellet  François Morellet freereport  
Jan van Munster    
Heinz-Günter Prager    
Bridget Riley  Bridget Riley freereport  
Ulrich Rückriem  Ulrich Rückriem freereport  
Alf Schuler    
Heinrich Siepmann    
Jesús Rafael Soto  Jesús Rafael Soto freereport  
Anton Stankowski    
Zdenek Sýkora    
Günther Uecker  Günther Uecker freereport  
Victor Vasarely  Victor Vasarely freereport  
Peter Vogel    
Peter Weber    
Ludwig Wilding    
Marcel Wyss    
Beat Zoderer    



 

Kontaktinfos

Museum für Konkrete Kunst
Tränktorstr 6
85049 Ingolstadt (Deutschland)

Fax: +49 841 3051877
konkretekunst@ingolstadt.de
www.mkk-ingolstadt.de/

Öffnungszeiten:
Tu-Su 10-17h

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