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Sammlung Boros

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AUSSENANSICHT BUNKER FOTO: © NOSHE

 

Kontaktinfos

Sammlung Boros
Reinhardtstr 20
10117 Berlin (Deutschland)
Öffnungszeiten:
appointment

Bilder


ANSELM REYLE LINKS: "LIFE ENIGMA", 2008 RECHTS: "OHNE TITEL", 2008 FOTO: © NOSHE

OLAFUR ELIASSON "BERLIN COLOUR SPHERE", 2006 FOTO: © NOSHE

OLAFUR ELIASSON LINKS: "OHNE TITEL (IN KOOPERATION MIT ELIAS HJÖRLEIFSSON)", 1998 RECHTS: "OHNE TITEL", 1997 FOTO: © NOSHE

Profil

Welche Ausstellungen in Berlin am Start sind, können Sie hier übersehen, What`s on mit Bildern oder ohne Bilder


Christian Boros ist Inhaber einer Werbeagentur mit Standorten in Wuppertal und Berlin . Seit 1990 sammelt er Zeitgenössische Kunst. Im Laufe der Zeit entstand eine Privatsammlung mit ca. 500 Arbeiten von Künstlern wie Damien Hirst , Olafur Eliasson , Elizabeth Peyton , Wolfgang Tillmans , Anselm Reyle , Manfred Pernice , Tobias Rehberger , John Bock , Wilhelm Sasnal und Michel Majerus . Zurzeit sind 57 Künstler mit umfangreichen Werkgruppen vertreten. Teile der Sammlung wurden in der Vergangenheit in zwei Museumsausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Sammlung Boros hat nun ein ständiges Zuhause in einem umgebauten Hochbunker in Berlin - Mitte. Bei der ersten Präsentation von ausgewählten Exponaten werden ausschließlich Arbeiten gezeigt, die den Raum einbeziehen. Skulpturen, Rauminstallationen, sowie Licht- und Performa ncearbeiten schaffen eine neue Erfahrung der Räume im Bunker. Alle Arbeiten wurden von den Künstlern selbst installiert und inszeniert. Es gab keinen Kurator. Die jeweiligen Künstler haben zum Teil die Arbeiten verändert und ergänzt, um die schwierige Raumsituation im Bunker zu meistern. Einige Arbeiten wurden eigens für den Bunker geschaffen.
Die Sammlung ist nur nach Voranmeldung zu besuchen. An den Wochenenden werden 1,5-stündige Führungen angeboten


Der Bunker


2003 erwarben Christian und Karen Boros den 1942 gebauten Hochbunker und starteten mit den Vorbereitungen, das Gebäude für ihre Sammlung von zeitgenössischer Kunst umzubauen. Mit dem Umbau wurde Jens Casper vom Berlin er Büro Realarchitektur beauftragt. In einem Jahr Planung und vier Jahren Umbau entstanden ein Ort für die Sammlung und auf der 1.000 m2 großen Dachfläche ein Penthouse mit Terrassen und Dachgärten.
Das neu entstandene Privatmuseum verfügt über 3000 m2 Ausstellungsfläche mit Raumhöhen von 2,30 bis 13,00 Metern. Viele der niedrigen Zwischendecken wurden mit Diamantschneidetechnik entfernt. Diese Technik war extrem zeitaufwendig. Hinzu kommt, dass die herausgesägten Betondecken im Bunker zerkleinert und händisch herausgetragen werden mussten. Aus 120 vorgefundenen Räumen entstanden 80 Räume. Es gibt kein Tageslicht. Der Denkmal-Charakter wurde gewahrt: Außen wurden alle Kriegsspuren belassen, und im Inneren sind die verschiedenen Nutzungen des Gebäudes ablesbar.