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Jean Fautrier

Vorname Nachname
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Jean Fautrier
Künstlername: Jean Fautrier
bevorzugtes Medium: Malerei
Geburtsjahr: 1898
Nationalität: FR
Wohnort: Paris

Reports zu Jean Fautrier:

Professional Report von Jean Fautrier

Jean Fautrier - Profile

Jean Fautrier (% 16. Mai 1898 in Paris; † 21. Juli 1964 in Châtenay-Malabry) war ein französischer Künstler. Er gilt als einer der wichtigsten französischen Vertreter der internationalen Strömung Informel. 1912 wird er an der Royal Acadamy zugelassen, verlässt diese allerdings 1915 wieder, um an der Slade Acadamy zu lernen. 1917 wurde er in die französische Armee einberufen, aus der er 1919 entlassen wurde, nachdem er eine schwere Lungenverletzung erlitt, die sich zu einem chronischen Lungenleiden entwickelte und ihn immer wieder dazu zwang, in die Berge zu fahren. Nach Aufenthalten in Anvers, Rouen, Reisen nach Berlin, Dresden, Innsbruck, kehrt er 1922 wieder nach Paris zurück und bezieht 1923 ein Atelier im Montparnasse. Die ersten Ausstellungen organisierte ihm Jeanne Castel, Paul Guillaume nahm ihn unter Vertrag; er bekam seine erste Einzelausstellung 1927 in der Galerie Bernheim. André Malraux verschafft ihm 1928 den Auftrag, Dantes Inferno für den Verlag Gallimard zu illustrieren, dieser kommt allerdings nicht zustande. Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise verschlechtert sich der Verkauf seiner Bilder, er zieht bis Ende der 1930er Jahre in die Südtiroler Berge, sicherlich auch, weil das Klima seinem Lungenleiden gut tut und er eine künstlerische Katharsis sucht. Ende der 1930er Jahre kehrt er in das nationalsozialistisch besetzte Paris zurück, er gehörte dort zum Kreis der Résistance an. 1943 muss er fliehen; mit Hilfe von Jean Paulhan kann er sich in Châtenay verstecken. Während dieser Zeit malte er die Geiseln und lernt Jeannine Aeply kennen, die beiden haben zwei Kinder. Mit der Ausstellung 1945 Otages, in der Galerie René Drouion gelingt ihm der künstlerische Durchbruch, er wird als informeller Künstler gehandelt. In der Folgezeit beschäftigt er sich hauptsächlich mit Reproduktionsverfahren, die ein Maximum an Qualität ermöglichen. 1954, nachdem er mit seinen Originaux Multiples nicht den erhofften finanziellen Erfolg hatte, beginnt er wieder zu malen. (Wikipedia)

wichtigste Ausstellungen von Jean Fautrier

Ausstellung Veranstalter Stadt Land Datum
46. Biennale Venedig 1995 Biennale Venedig Venedig IT 12.06.1995
10,000 Lives Gwangju Biennale Gwangju KR 03.09.2010
8th Gwangju Biennale 2010 Gwangju Biennale Gwangju KR 09.11.2010
Contortion and Distortion: Post war European Art from The Menil Collection Menil Collection Houston US 22.08.2004
Europe at Mid-Century - Dubuffet, Giacometti, Picasso MFA - Museum of Fine Arts, Boston Boston US 25.06.2011
50 Jahre - Years documenta 1955 - 2005 Kunsthalle Fridericianum Kassel DE 01.09.2005
Le grand Geste! Museum Kunst Palast Düsseldorf DE 10.04.2010
MOCA's First Thirty Years The Museum of Modern Art - Grand Avenue - MOCA Los Angeles US 15.11.2009
L'Art en guerre, France 1938-1947 Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris Paris FR 12.10.2012
75/65 Der Sammler, das Unternehmen und seine Kollektion Museum Würth Künzelsau DE 25.04.2010

WHAT'S ON - aktuelle Ausstellungen mit Jean Fautrier

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Jean Fautrier

Galerien, die
Jean Fautrier vertreten:

Applicat-Prazan
Daniel Blau Galerie
Di Meo
Galerie Art204
Galerie Florian Sundheimer
Galerie Haas AG
Galerie Karsten Greve
Galerie Karsten Greve Paris
Galerie Karsten Greve St. Moritz
Galerie Orangerie-Reinz
Galerie Rieder
Galleria Blu
Hachmeister
Kunsthandel Wolfgang Werner
Michael Haas
The Andipa Gallery
VEDOVI

Sammlungen, in denen
Jean Fautrier vertreten ist:

Centre Pompidou - Musée National d´Art Moderne
Chelsea Art Museum
Collezione Maramotti
Galleria Nazionale d'Arte Moderna
Hara Museum of Contemporary Art
Henie Onstad Art Centre
MAMbo Bologna
MARTa Herford Museum für zeitgenössische Kunst
Moderna Museet
MoMA - Museum of Modern Art
Musée d´art moderne de Lille
Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris
Musee des Beaux Arts Tourcoing
Museum Insel Hombroich
Museum Moderner Kunst - Stiftung Ludwig - MUMOK
Sara Hildén Art Museum
Tate Britain
Tate Modern
Tehran Museum of Contemporary Art
The Berardo Museum of Modern and Contemporary Art
The Museum of Modern Art - Grand Avenue - MOCA
Von der Heydt Museum