| René François Ghislain Magritte (* 21. November 1898 in Lessines in der wallonischen Provinz Hennegau, Belgien; 15. August 1967 in Brüssel) war ein belgischer Maler des Surrealismus. Magritte benutzte immerwiederkehrende Objekte wie zum Beispiel den Apfel, die Pfeife, den Bowlerhut, den Vorhang, die Taube, den blauen Himmel mit weißen Wolken, die Eisenschellen, das Ei, den Löwen, den Fesselballon oder Menschen mit einem Tuch vor dem Gesicht. Meist bezogen sich diese Werke auf Kindheitserinnerungen wie den Fesselballon, der auf dem Elternhaus abstürzte oder die tot aufgefundene Mutter mit einem Nachthemd über dem Kopf. Er setzte verblüffende Gegensätze in seinen Bildern ein. Zum Beispiel in der Reihe des Bilds "L'empire des lumières" ("Das Reich der Lichter"), in dem die Häuser im Dunkeln liegen, es am Firmament aber heller Tag ist. René Magrittes künstlerisches Schaffen war darauf gerichtet, die Wirklichkeit zu verdeutlichen (zum Beispiel: "Dies ist kein Apfel" 1964, "Der Verrat der Bilder" 1928/29) und herauszustellen, dass das Bild eben nur ein Bild ist und man selbst den schönsten gemalten Apfel nicht essen kann und die klar und deutlich gemalte Pfeife weder stopfen noch rauchen kann. Auf der anderen Seite seines Schaffens war Magritte darauf bedacht, dem Alltäglichen und Vertrauten etwas Unerwartetes zu geben. In "Die verbotene Reproduktion (Portrait Edward James)" 1937, "Wahlverwandtschaft" 1933 oder "Die gefährliche Beziehung" 1927 werden Dinge dargestellt, die dem Betrachter und seiner vielfach gemachten Erfahrung widersprechen. (Wikipedia) |