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| Sebastian Gögel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Künstlername: | Sebastian Gögel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| bevorzugtes Medium: | Mixed Media | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsjahr: | 1978 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalität: | DE | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wohnort: | Leipzig | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sebastian Gögel auf MyArtSpace |
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Reports zu Sebastian Gögel: |
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| Professional Report von Sebastian Gögel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sebastian Gögel - Profile |
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| Die Gemälde Sebastian Gögels zeigen tierähnliche Geschöpfe, die an Mythen und Legenden erinnern, selbst Protagonisten einer Sage sein könnten. Fasziniert vom Animalischen kombiniert er es mit einer dunklen Ästhetik, aus der eine ebenso befremdliche wie fesselnde Anziehungskraft ausgeht, ähnlich wie bei einem gefährlichen aber seltsam bezaubernden Unterwasserwesen hinter einer dicken Aquarienwand, von dem man die Augen nicht abwenden kann. Die latente Aggressivität, die in den Bildern mitschwingt, entsteht aus der Empfindung heraus: "Ich fühle mich wie diese Kreaturen", erklärt Gögel, "es sind Porträts von zwischenmenschlichen Subtilitäten". Das generische Moment ist für Sebastian Gögel ebenso wichtig wie das vollendete Bild selbst: Seine Figuren wachsen aus sich selbst heraus, entstehen ohne Vorzeichnung. Mit dem Ziel einer möglichst großen Annäherung an seine Intuition trägt er Schicht um Schicht neue Farbe auf die Leinwand auf, jeder neue Pinselstrich ist wie ein Eingeständnis des Scheiterns, weil er etwas verdeckt, das so nicht sein sollte. Diese Art, intuitiv an Motive heranzugehen, ist charakteristisch für den Leipziger Maler. Die großen philosophischen Fragen, die nach eigenen Angaben des Künstlers "eigentlich völlig banal sind, weil jeder sie sich stellt" sind der Ausgangspunkt dieser Malerei. "Ich versuche, das Pferd von hinten aufzuzäumen, die Zusammenhänge von kompliziert auf einfach zu reduzieren". So sind seine Gemälde vieles gleichzeitig: schön, aber unheimlich, ruhig, aber aggressiv - der Blaue Sammler, dessen samtige Umrisse, die wie Flaum aus dem dunklen Hintergrund hervortreten und so friedvoll an die Flügel einer weißen Taube oder eines Engels denken lassen, zerquetscht die Köpfe der kleinen schwarzen Kreaturen, die es in seinen Händen hält. Die Grundidee der Vereinfachung komplexer Strukturen und Zusammenhänge, die dennoch eine Vielzahl von Möglichkeiten der Interpretation offen lässt, findet sich auch in Sebastian Gögels skulpturalem Werk: Mit seinen "Vermittlern", kleinen, dreibeinigen und langnasig-freundlichen Figuren aus Hartschaum, erschafft er ein simples aber in seiner Einfachheit überaus eingängliches System zur Darstellung sozialer Zusammenhänge. Die sieben kantenlosen Figuren, die aussehen "wie große Schlüsselanhänger" (Gögel), sind frei kombinierbare Platzhalter für alle erdenklichen zwischenmenschlichen Momentaufnahmen. Gögel lässt einen Vermittler auf den Nasen dreier anderer stehen du nennt es "Kindergeburtstag", er stellt einen etwas abseits, während die anderen einen konspirativen Kreis bilden und nennt es "Außenseiter". Durch die Nachstellung solcher Situationen werden die Figuren zur individuellen Projektionsfläche und zur anschaulichen Darstellung der Vielfalt im Ähnlichen. Mit dem märchenhaften, zum Teil fast kindlichen Charme, der von den Arbeiten Sebastian Gögels ausgeht, konstruiert der junge Künstler jene Art von Andeutungen einer universellen Wahrheit, die mehr fühlbar als wirklich zu erfassen, noch weniger zu begreifen ist, die aber genau deshalb jede Generation von neuem fasziniert und die zu suchen ein ewiger und unendlicher Prozess ist - "denn darum", so Sebastian Gögel, "geht es in der Kunst - unsterblich zu sein". © Katharina Klara Jung , 2005 (Galerie Adler, Frankfurt) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
wichtigste Ausstellungen von Sebastian Gögel |
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Galerien, die
Adler Galerie, closed |
Sammlungen, in denen
Gemeentemuseum Den Haag |
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