| Während der letzten 18 Jahre hat Thomas Struth mit seinen Museumsfotografien die Beziehung zwischen dem Betrachter und dem Kunstwerk nachgespürt. Die Menschenmengen auf den Fotografien der Prado Serie zeigen eine Bandbreite an unterschiedlichen Arten von Sehen und Betrachten, sowie ein neueres Phänomen, dem Hören. "[Struths] Arbeiten dokumentieren mit formalen Mitteln (die ihrerseits streng ästhetische / konzeptuelle Vorbilder haben) Gegebenheiten, wie sie heute auf der ganzen Welt zu sehen sind. Struth analysiert die Gegenwart mit einem höchst subtilen Gespür dafür, was betrachtenswert ist und sich festzuhalten lohnt, um einerseits die Fakten zu konstatieren und andererseits das Auge zu zwingen, über das normale 1nehmen hinauszugehen." (Charlie Wylie, in: Thomas Struth. 1977-2002, München 2002) (Prado, Madrid)
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