„Yukihiro Taguchi verfolgt in seinen Arbeiten das Selbstverständliche, Evidenzen – ihre kondensierte Präsenz macht er uns bewusst: Raum, Luft, Spannung. Er verfolgt die üblicherweise nicht wahrgenommenen Beziehungen zwischen Objekten im Raum, die Art und Weise wie Raum durch Beziehungskonstitution entsteht, die Räume die zwischen anderen Räumen entstehen und unsere Beziehung mit ihnen. Ausnahmesituationen, Oszillation und Destabilisierung machen bewusst über die Normalsituation und ihre ungeahnte innere Ordnung.
Um-Räumen, ist ein konzeptuelles Spiel, durch das Raum erfassbar wird. Es provoziert das Erlebnis der Transformation der Funktionen des Raumes und die Transformation von Erlebnissen, die ein bestimmter Raum generieren kann. Durch die Manipulation und Negation der Evidenz entsteht Bewegung und wird ein affirmativer, diskursiver Raum geöffnet.“ (Auszug aus dem Text der Ausstellungs-Broschüre von Marta Jecu)