Die 41. Ausgabe der Art Basel schloss am Sonntag, den 20. Juni 2010 ihre Tore. In diesem Jahr zog der alljährliche Treffpunkt der internationalen Kunstwelt mehr als 62,500 Künstler, Sammler, Kuratoren und Kunstliebhaber aus aller Welt an – ein neuer Rekord was die Besucherzahlen angeht.
Die teilnehmenden Galeristen, Kunstkenner und Medienvertreter äusserten sich einhellig: Dies war ein hervorragendes Jahr für die Schau; die Sammler belohnten das ausgezeichnete künstlerische Material und die Standpräsentationen die ganze Woche hindurch mit starken Umsätzen.
Bei dieser 41. Ausgabe der Schau haben mehr als 300 Galerien aus 36 Ländern Werke von über 2,500 Künstlern präsentiert. Viele Stände boten thematische Präsentationen und Einzelausstellungen, und zahlreiche Galerien zeigten Videoarbeiten, Installationen und großformatige Skulpturen. Malerei, Arbeiten auf Papier und Fotografie waren weiterhin überaus stark repräsentiert. Überwältigend viele Aussteller berichteten von hervorragenden Ergebnissen, und fügten dem hinzu, dass sie für ihre zukünftige Programmgestaltung wertvolle Kontakte knüpfen konnten und sich bereits auf die Art 42 Basel freuen, die vom 15. bis 19. Juni 2011 stattfinden wird.
Im Gespräch über die Erfahrungen bei der Art 41 Basel äußerten Galeristen sehr positive Einschätzungen:
Iwan Wirth, Hauser & Wirth, Zürich, London, New York:
"Ich war von dem ungeheuren Interesse der Sammler beeindruckt, das sich nicht nur auf etablierte Positionen richtete, sondern sogar noch in stärkerem Maße auf die qualitativ hoch stehenden Werke junger Künstler. Der Markt ist zurück und stärker denn je, die Sammler sind sehr entscheidungsfreudig."
David Zwirner, David Zwirner 525 West 19th Street, New York:
"Die diesjährige Messe war ein voller Erfolg. Es gab wieder eine starke Präsenz russischer Sammler, und darüber hinaus neue Kunden aus dem Nahen Osten. Es war sehr spannend zu beobachten, wie sich die Art Unlimited zu einem wichtigen Ausstellungsort entwickelt hat."
Sprüth Magers Berlin, London:
"Die Messe verlief sehr gut für uns, wir konnten aus dem gesamten Programm verkaufen und haben erneut festgestellt, dass unterbewertete Künstler der 80er Jahre speziell gefragt sind."
Neil Wenman, White Cube/Jay Jopling, London:
"Wir sind sehr angetan von den außergewöhnlich wichtigen und kommerziellen Reaktionen auf die ausgestellten Arbeiten, vor allem auf Damien Hirst's Blue Paintings und die neuen Werke von Anthony Gormley. Im Zentrum unseres Standes gab es einen eindrucksvollen Schwerpunkt auf Cerith Wyn Evans und auch auf Gabriel Orozco. Dieses Jahr steht ganz oben auf unserer Liste der besten Ergebnisse, die wir bislang in Basel erzielt haben."
Lucy Mitchell-Innes, Mitchell-Innes & Nash, New York:
"Erstaunlich gut besucht! In dieser Woche haben wir einige gute Verkäufe tätigen können. Amerikanische Käufer scheinen weitaus zuversichtlicher als noch vor einem Jahr."
Hans Mayer, Galerie Hans Mayer, Düsseldorf:
"Wir sind mit hohen Erwartungen zur Art 41 Basel gekommen, aber unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Ein internationales, kompetentes Publikum ermöglichte einen exzellenten Geschäftsgang."
Toby Webster, The Modern Institute, Glasgow:
"In diesem Jahr haben wir an unsere Stammkundschaft verkauft, aber auch an neue chinesische Sammler, die wir in Hong Kong getroffen haben und die daraufhin nach Basel gekommen sind. Selbst während einer der schlimmsten Rezessionen in Europa war die Art Basel ein großartiger Erfolg."
Rachel Lehmann, Lehmann Maupin, New York:
"Die Art Basel zieht ein vielfältiges Sammlerpublikum aus der ganzen Welt an. Es ist schon erstaunlich, wie viele unserer Künstler in dieser Woche von Menschen aus allen Teilen der Welt gesammelt wurden."
Kamel Mennour, Kamel Mennour, Paris:
"Die Art Basel ist die bestmöglichste Plattform, die ein internationales Publikum aus Kuratoren, Stiftungen, Museen und Sammlern aus der ganzen Welt zusammenführt."
Nicolai Wallner, Galleri Nicolai Wallner, Kopenhagen:
"Fantastische Eröffnung! Diese Art Basel hat sich als unsere bisher beste erwiesen."
Mit ihren 27 Projekten einzelner Künstlerinnen und Künstler aus jungen Galerien aus aller Welt boten die diesjährigen Art Statements beeindruckende Präsentationen. Die mit je CHF 30'000 dotierten beiden Bâloise Kunst-Preise gingen an Simon Fujiwara & Tim Davies bei Neue Alte Brücke, Frankfurt am Main und Claire Hooper bei Hollybush Gardens, London, die Bâloise Versicherungsgruppe wird Werke beider Künstler ankaufen und sie erneut der Hamburger Kunsthalle und dem Museum Moderner Kunst - Stiftung Ludwig - MUMOK in Wien stiften (www.artbasel.com/statements).