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ArtMag: Zeitgenössische indische Kunst

Diesen Sommer können die Besucher des Deutsche Guggenheim einige der innovativsten Film- und Videokünstler Indiens erleben. Jenseits aller Bollywood-Klischees zeigt Being Singular Plural: Moving Images from India, wie vielfältig die Szene des Landes ist. ArtMag berichtet über die Schau und stellt weitere Positionen indischer Gegenwartskunst vor.
Als erste Ausstellung im Deutschen Guggenheim widmet sich Being Singular Plural ausschließlich zeitgenössischen Positionen aus Indien. Die Bandbreite reicht dabei von der Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Realitäten in Indien bis zu poetischen, ganz persönlichen Arbeiten.

Kunst aus Ländern wie China und Indien erlebt weltweit einen Boom. Doch welche Chancen und Risiken resultieren aus dieser Entwicklung? Sind die neuen Finanzplätze auch die neuen Kunstplätze? ArtMag hat bei Künstlern, Kuratoren und Autoren wie Hou Hanru, Friedhelm Hütte, Sandhini Poddar und Mark Rappolt nachgefragt.

Dayanita Singh gilt als die bedeutendste Protagonistin der indischen Gegenwartsfotografie. Gerade ist sie in der großen Schau "Where Three Dreams Cross: 150 Jahre Fotografie aus Indien, Pakistan und Bangladesch" vertreten. Kurator Sunil Gupta stellt die Künstlerin vor.
Abb. : Bhupen Khakhar, Landscaping on face, 1985. Deutsche Bank Collection