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Documenta Kassel: "Man muss nicht alles sehen"...

Documenta in Kassel: "Man muss nicht alles sehen"...
zitiert das Kunstmagazin Monopol den künstlerischen Leiter der Documenta, Adam Szymczyk: ""Wir bitten die Besucher, sich Zeit zu nehmen, und die Erfahrung der Weite zu genießen, ohne sich zu verpflichten, alles zu sehen und zu erleben", sagte er dem Monopol-Magazin. Die Documenta sei "kein Quiz mit 100 Fragen, die an einem Tag beantwortet werden müssen".
Monopol weiter: "Die Ausstellung erstreckt sich in Kassel über rund 30 verschiedene Orte. 166 Begleiter, "Choristen" genannt, stehen bereit, um die Gäste durch die Stadt zu begleiten. Viele Kunstwerke im öffentlichen Raum sind schon fertig - und nicht zu übersehen: ein mit verbotenen Büchern behängter Tempel, ein 16 Meter hoher Obelisk, die mit Jute-Säcken verhängte Torwache und vieles mehr.
Gastronomie und Hotels bereiten sich auf den Ansturm vor: Auf einem Parkdeck und im Garten eines Schlosses sind neue Außengastronomie-Flächen entstanden. Die Hotels der Innenstadt sind so gut wie ausgebucht, die Preise für Zimmer laut der städtischen Marketinggesellschaft um 20 Prozent gestiegen."